Eine Klasse für sich

FarbenspielSchlager? Igitt, wie uncool! Kann man doch nüchtern gar nicht ertragen! – So oder so ähnlich dürften viele reagieren, wenn sie auf dieses Musikgenre angesprochen werden. Ok, an Helene Fischers „Atemlos“ kam man im vergangenen Jahr nun wahrlich kaum vorbei, selbst VIVA sah sich genötigt, das Video in voller Länge abzuspielen (als erstes Schlagervideo überhaupt) – an der generellen Einstellung zum Genre Schlager oder zu Helene Fischer hat sich dadurch bei vielen jedoch wenig geändert – eher hofft so mancher, dass der „Spuk“ bald vorbei sein möge. Trotzdem oder gerade deshalb gibt es heute eine Besprechung zur Live-BluRayFarbenspiel“ von Helene Fischer.

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Zum Geld verdienen

Ma Déclaration - das aktuelle Album von Jenifer

Ma Déclaration – das aktuelle Album von Jenifer

Schaut man sich an, was in den letzten Jahren an Alben in Frankreich erschienen ist, so kann man durchaus auf die Idee kommen, dass es hier und da eine Kreativitätskrise gibt – denn Alben mit Neuaufnahmen alter Songs sind groß in Mode. Abgesehen von den beiden hier besprochenen „Génération Goldman„-Alben (Teil 1 und Teil 2) teilen sich diese Reprisen in zwei Gruppen: Entweder singt der Originalkünstler seine größten Erfolge nochmals im Duett mit der jungen Generation (beispielsweise Gérard Lenorman) oder ein vergleichsweise junger Künstler singt ein „Hommage-Album“ (beispielsweise Nolwenn Leroy mit „Bretonne„). Kommerziell sind diese Alben meist sehr erfolgreich, was ihre große Zahl erklärt – der künstlerische Wert hingegen ist sehr stark schwankend. Und in die Reihe derjenigen, die diese „Lizenz zum Geldverdienen“ nutzen, gehört seit „Ma déclaration“ auch Jenifer – ein Hommage-Album an die auch in Deutschland unvergessene France Gall.

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Zum Verlieben

Le calme et la tempete - viertes Studioalbum von Olivia Ruiz

Le calme et la tempete – viertes Studioalbum von Olivia Ruiz

Mit „La calme et la tempête“ präsentiert Olivia Ruiz bereits ihr viertes Studioalbum und nachdem der Vorgänger, „Miss Météores„, erst im Rahmen der dazugehörigen Tournee seinen vollen Charme entfalten konnte, stand hier gleich die Frage im Raum: Wie überzeugend ist das vierte Werk dieses Kreativitätsfeuerwerks vom Start weg? Die Antwort darauf sei gleich vorweggenommen: Sehr überzeugend – Liebe auf den ersten Blick sozusagen – und die lässt bei weiterem Hören nicht nach. Olivia Ruiz ist und bleibt jemand Außergewöhnliches. Außergewöhnlich kreativ, außergewöhnlich intererssant und vor allem außergewöhnlich verrückt in einem positiv-charmant gemeinten Sinn. Zwölf neue Songs bietet „La calme et la tempête“ – zwölf Mal Olivia Ruiz pur.

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Zweiter Goldesel

Génération Goldman Vol. 2 - die nächste Lizenz zum Gelddrucken

Génération Goldman Vol. 2 – die nächste Lizenz zum Gelddrucken

Mehr als eine Million Mal hat sich das Album „Génération Goldman“ in Frankreich verkauft – insbesondere für ein Album, das ausschließlich aus Coverversionen bekannter Songs besteht ein mehr als nur erstaunlicher Erfolg. Klar, dass man da in Frankreich nicht nur darüber redet, dass Jean-Jacques Goldman – mit dessen Liedern dieser Erfolg ja erreicht wurde – in der französischen Musikszene sehr vermisst wird. Sondern dass es eben auch ein zweites Album, „Génération Goldman Vol. 2„, geben musste – kein Label würde sich wohl die Lizenz zum Gelddrucken entgehen lassen, so eben auch nicht My Major Company.

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Zweite Sieger

The Common Linnets - unsere Kritik zum gleichnamigen Album

The Common Linnets – unsere Kritik zum gleichnamigen Album

Sie waren die Überraschung schlechthin beim Eurovision Song Contest 2014 (nicht nur) für die u-kult.de-Redaktion, The Common Linnets aus den Niederlanden. Mit ihrem zweiten Platz übertrafen sie wohl auch die eigenen Erwartungen um Längen – und nach dem Wettbewerb zeigte sich, dass auch ein zweiter Platz für einen kräftigen Karriereschub sorgen kann. Single (in Deutschland bis auf Platz 3) wie Album (bis auf Platz 11 in Deutschland) kletterten europaweit in den Charts nach oben – Grund genug, sich dieses Album einmal genauer anzuhören.

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Gelungener Nachfolger

Tal - zweites Album "À l'infini"

Tal – zweites Album „À l’infini“

Nach ihrem hochgelobten und überaus erfolgreichen, mit Vierfach-Platin ausgezeichnetem Debütalbum „Le droit de rêver“ legte TAL im vergangenen Jahr den Nachfolger „À l’infini“ vor, mit dem sie erneut zu überzeugen vermochte und vermag. Ein Album, unverkennbar TAL und doch keine Kopie des Debüts – da kann man nur den Hut ziehen. Und die CD-Käufer sahen das wohl ähnlich, Triple-Platin ist der verdiente Lohn für ein Album, dessen Kauf sich in jedem Fall lohnt. Dass der Erfolg auch weiterhin nicht nachlässt, beweist übrigens ihre ausverkaufte Tour mit gleich sechs ausverkauften Konzerten im Palais des Sports in Paris.

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Kein zweites Rizzoli & Isles

Womens Murder Club mit Angie Harmon

Women’s Murder Club mit Angie Harmon

Wenn auf VOX am Mittwoch, 04, Juni 2014, die Serie „Women’s Murder Club“ neu anläuft, so werden viele – auch angesichts der Werbung – ein zweites „Rizzoli & Isles“ erwarten. Angesichts der Hauptdarstellerin beider Serien, Angie Harmon, auf den ersten Blick ebenso berechtigt wie angesichts des von ihr porträtierten Charakters, Inspector Lindsay Boxer. Doch die Serie kann dieses Versprechen nicht einlösen, sie kommt in den 13 Episoden einfach nicht richtig in Fahrt. Und das, obwohl die Voraussetzungen nicht schlechter waren als bei „Rizzoli & Isles“.

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Macht süchtig – Orphan Black

Orphan Black - Serie mit hohem Suchtpotential aus Kanada

Orphan Black – Serie mit hohem Suchtpotential aus Kanada

Eigentlich wollte Sarah Manning nur eben mal schnell eine Handtasche mitnehmen, die einer Frau gehörte, deren Selbstmord sie gerade beobachtet hatte. Einer Frau, die exakt so aussah, wie Sarah Manning. Ob sie das allerdings nur 24 Stunden später im Wissen um das, was danach passieren sollte, noch einmal tun würde, darf man doch sehr in Zweifel ziehen. Denn was die Waise Sarah Manning durch diese Handlung über ihre Vergangenheit erfährt – und über ihre Entstehung, wirft ihr komplettes Leben über den Haufen. Ganz abgesehen davon, dass ihr auch nach diesem getrachtet wird. Orphan Black heißt die Serie, die mit  Tatiana Maslany in der Hauptrolle (pardon: in den Hauptrollen) dank eines starken Beginns sofort süchtig macht und zumindest bis in die zweite Staffel hinein nicht an Fahrt verliert. Nach fast fünf Jahren Pause Grund genug für uns, wieder einmal eine TV-Serie vorzustellen.

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Comeback gelungen

Lequel de nous - nach sechs Jahren wieder ein Studioalbum von Patrick Bruel

Lequel de nous – nach sechs Jahren wieder ein Studioalbum von Patrick Bruel

Aus dem französischen Bewusstsein war Patrick Bruel nie verschwunden, zahlreiche Theater- und Filmrollen hatten dafür gesorgt, dass er auch ohne neues Studioalbum immer prominent geblieben war – dazu gab es natürlich immer wieder TV-Auftritte und die obligatorische Teilnahme bei den Enfoirés. Ende 2012 brachte er dann mit „Lequel de nous“ sein erstes neues Album nach sechs Jahre heraus – ein Album voller Überraschungen und doch hunderprozentig Bruel. Ein gelungenes Comeback im Bereich der Musik also – auch in Bezug auf die Verkaufszahlen, denn bis einem Jahr nach Erscheinen war das Album bereits bei Triple-Platin für mehr als 300.000 verkaufte Exemplare.

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